(Leistungs-)Sport [2/2]

Sport und Regeneration

Die WHO empfiehlt Erwachsenen, mindestens 150 Minuten moderaten Sport pro Woche zu treiben. Moderater Sport kurbelt die Fettverbrennung an und wirkt dadurch der vermehrten Bildung von entzündungsfördernden Stoffen entgegen. Außerdem kann Sport vor Diabetes schützen, unterstützt ein gesundes Herz-Kreislaufsystem und baut Stresshormone ab. Schon die alten Römer schätzten die Wirkung von moderatem Sport: „Mens sana in corpore sano.“ („Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper.“)

Erhöhter Nährstoffbedarf bei Leistungssportlern

Wie sieht es aber mit Leistungssport und Extremsport aus? „Viel hilft viel“ stimmt leider nicht immer und ist besonders in Bezug auf Sport ein gefährlicher Irrtum. Extreme körperliche Belastungen erhöhen den Nährstoffbedarf des Körpers und können der Gesundheit ohne adäquate Nährstoffversorgung sogar schaden. 

Wer denkt, mit ausgewogener und gesunder Ernährung das Risiko eines Nährstoffmangel bei großer körperlicher Belastung auszuschalten, liegt leider falsch. Der Nährstoffgehalt unserer Nahrung nimmt schon seit Jahrzehnten immer weiter ab. 

Abnehmende Nährstoffversorgung durch gesunde Ernährung

Schuld daran ist der 1981 von Jarrell und Beverly nachgewiesene Verdünnungseffekt. Durch den Einsatz von Düngemitteln und anderen Maßnahmen ist der landwirtschaftliche Ertrag von Obst und Gemüse seit den 1940er Jahren kontinuierlich gestiegen, die Konzentration an Mineralien und Nährstoffen jedoch gesunken. Davis et al. untersuchten diesen Verdünnungseffekt 2004 und stellten fest, dass der Proteingehalt in den 43 untersuchten Obst- und Gemüsesorten um 6 Prozent, der Vitamingehalt sogar um bis zu 38 Prozent gesunken ist[1].  

Folgende Tabelle verdeutlicht auch den Rückgang von lebenswichtigen Mineralien in unserer Nahrung:

Abbildung 1: Nährstoffrückgang in der Nahrung, Mayer (1997), White (2005), Davis (2008), Wang (2009);

Häufiger Nährstoffmangel bei Leistungssportlern

Angesichts dieses Nährstoffrückgangs in unserer täglichen Nahrung überraschen Studien nicht, die zeigen, dass gerade Leistungssportler aufgrund ihres erhöhten Bedarfs oft unter Nährstoffmangel leiden:

Abbildung 2: Anzahl der Fußballspieler mit Unterversorgung an Vitaminen und Mineralien (in %), Gröber (2008), Manore (2000)

Beim Leistungssport wird der Körper regelmäßig an seine Grenzen gebracht. Hat der Körper seine Energiereserven geleert, beginnt er, Aminosäuren zur Energiegewinnung zu nutzen. Deshalb berichten Ärzte in Hinblick auf Leistungssportler neben einer Unterversorgung mit Nährstoffen auch von einer weit verbreiteten Unterversorgung mit Aminosäuren und Co-Enzymen. 

Ein Mangel an Nährstoffen, Aminosäuren und Co-Enzymen kann u. a. folgende Symptome zur Folge haben:

-    Müdigkeit
-    Konzentrationsprobleme
-    körperliche Schwäche
-    depressive Verstimmungen
-    Erhöhung des Verletzungsrisikos
-    verlängerte Regenerationszeiten
-    Muskelabbau
-    schmerzhafte Einschränkungen des Bewegungsapparats
-    Verlust der Libido

Leistungssport als Ursache für oxidativen Stress

Bei den Stoffwechselprozessen zur Energiegewinnung im Körper entstehen neben Energie auch Abfallprodukte in Form von Sauerstoffradikalen. Diese Sauerstoffradikale werden auch freie Radikale genannt und sind chemisch gesehen Sauerstoffmoleküle, denen ein Elektron fehlt. Daher sind sie bestrebt, anderen Molekülen ein Elektron zu entreißen. Gelingt ihnen das aufgrund eines Mangels an Antioxidantien im Körper, entstehen neue Moleküle mit fehlendem Elektron. So beginnt eine Kettenreaktion, die als oxidativer Stress bezeichnet wird. 

Es ist wissenschaftlich belegt, dass intensive körperliche Aktivität oxidativen Stress verursacht².  Durch den gesteigerten Stoffwechsel entstehen im Körper mehr freie Radikale. Verfügt der Körper nicht über ausreichend Antioxidantien, entsteht oxidativer Stress. Blutwerte, mit denen man das Ausmaß von oxidativem Stress im Körper messen kann, sind in der Regel noch 24-48 Stunden nach einer körperlichen Belastung erhöht. Es ist kein Zufall, dass auch belastungsbedingte Beschwerden wie Muskelkater, Erschöpfung, Entzündungen und Schmerzen im Muskel- und Sehnenbereich genau in diesem zeitlichen Rahmen auftreten. 

Die Folgen von oxidativem Stress auf Muskeln, Gelenke und Zellen

Neben zahlreichen anderen schädlichen Einflüssen auf die Gesundheit fördert oxidativer Stress Entzündungen von Muskeln und Sehnen, verlangsamt und behindert deren Regeneration und stört die Kollagenproduktion in den Gelenken. 

Bereits die große Belastung im Leistungssport fördert die Abnutzung der Gelenke. Oxidativer Stress verstärkt diesen Prozess durch seinen negativen Einfluss auf die Kollagenproduktion noch weiter. Die Folgen können eine schmerzhafte Abnutzung (Arthrose) sowie Entzündungen in den Gelenken (Arthritis) sein. Verschiedene Studien haben diesen Zusammenhang zwischen oxidativem Stress und Arthritis eindeutig belegt³. 

Mitochondrien werden als Kraftwerke der Zellen bezeichnet. Aus der über die Nahrung zugeführten Energie produzieren sie Energie in Form von ATP. Oxidativer Stress führt zu einer Hemmung der ATP-Synthese und letztendlich zu einem Zusammenbruch des Energiestoffwechsels in der Zelle und damit zu deren Tod. Dies lässt sich sogar bildlich darstellen: Folgende Grafik zeigt einen Vergleich zwischen intakten Mitochondrien und durch oxidativen Stress und Nährstoffmangel dauerhaft geschädigten Mitochondrien:

Abbildung 3: mit freundlicher Genehmigung des Labors BIOVIS

Nimmt die Zahl der intakten Mitochondrien ab, wird immer weniger ATP produziert. Irgendwann bekommen die Zellen so nicht mehr genügend Energie und können ihre Funktionen nicht mehr erfüllen. Die Folgen können von verlangsamter Regeneration und Wundheilung über das Nachlassen der Leistung bis zum chronischen Erschöpfungssyndrom reichen. 

Nahrungsergänzung

Werden Leistungssportler auf ihren Nährstoffmangel hingewiesen und nehmen die Substitution selbst in die Hand, kommt es aufgrund von Unwissenheit häufig zur Überdosierung bestimmter Nährstoffe bei gleichzeitig anhaltendem Mangel von anderen Nährstoffen[4].  So bleiben die Symptome und Gefahren eines Nährstoffmangels zumindest teilweise bestehen. 

Sanopoly hat den Nährstoffmangel vieler Sportler untersucht und ein Nahrungsergänzungsmittel zusammengestellt, das alle mit erhöhter körperlicher Anstrengung in Zusammenhang gebrachten Mängel behebt: PriosaATHLETICUM. PriosaATHLETICUM besteht genau aus den Nährstoffen, die der Körper von Sportlern braucht und nicht ausreichend über die Nahrung aufnehmen kann. So ist der Körper von Sportlern bestens versorgt und es entstehen keine belastenden Abbauprodukte und keine Überdosierung. 

Besonders wertvoll für eine schnelle Regeneration der Muskeln, gut funktionierende Mitochondrien und gesunde Gelenke sind das enthaltene SOD und Methionin.

Das Enzym SOD (Superoxiddismutase) hat ein zusätzliches Elektron, das es an freie Radikale abgeben kann. So kann es freie Radikale unschädlich machen, ohne selbst zum freien Radikal zu werden. Damit ist SOD ein wirksames Antioxidans, das die Kettenreaktion vom oxidativen Stress im Körper unterbricht und so vor Entzündungen in Muskeln und Gelenken und einer nachlassenden Energieproduktion in den Mitochondrien schützt und die Regeneration nach körperlichen Belastungen beschleunigen kann. 

Methionin unterstützt die körpereigene Schwefelproduktion. Ohne Schwefel gibt es keinen Knorpelaufbau, das zeigen auch aktuelle Studien: Die Knorpel gesunder Menschen enthalten etwa drei- bis viermal so viel Schwefel wie die Knorpel von Personen, die unter Arthrose leiden. So unterstützt PriosaATHLETICUM die Regeneration nach großen körperlichen Belastungen und wirkt Entzündungen in Muskeln und Gelenken sowie dem Muskelabbau und der Abnutzung von Gelenken entgegen. 

Die Rückmeldungen der Leistungssportler sind durchweg positiv: Sie berichten von weniger Muskelkrämpfen, einer schnelleren Heilung nach Verletzungen, einer Leistungssteigerung und einer schnelleren Regeneration nach starker körperlicher Belastung. 
Natürlich werden bei Sanopoly die strengsten Doping-Richtlinien eingehhalten, weshalb PriosaATHELTICUM auch als unbedenklich auf der Kölner Liste geführt wird. 

Fazit

Sportler haben einen erhöhten Nährstoffbedarf. Aufgrund des Nährstoffrückgangs in unserer täglichen Nahrung gelingt es Sportlern kaum, ihren erhöhten Bedarf über die Nahrung zu decken. Ein Leistungsabfall, Erschöpfung, Muskelabbau, verlängerte Regenerationszeiten und schmerzhafte Veränderungen des Bewegungsapparats können die Folge sein. 

Wer kontinuierlich sportliche Leistung erbringen will, ohne seinem Körper und seiner Gesundheit zu schaden, sollte die fehlenden Nährstoffe ersetzen und den Körper mit allem versorgen, was er braucht. 

Mit PriosaATHLETICUM hat Sanopoly eine Nahrungsergänzung speziell für die Bedürfnisse von Sportlern entwickelt, damit der Körper auch großen körperlichen Belastungen standhält und keine dauerhaften Schäden davonträgt.

Studien:

[1] W. M. Jarrell und R. B. Beverly (1981), The Dilution Effect in Plant Nutrition Studies, in: N. C. Brady et al, Advances in Agronomy, Academic Press, Waltham, S. 197-224
     DR Davis et al., Changes in USDA food composition data for 43 garden crops 1950 to 1999, http://saveoursoils.com/userfiles/downloads/1351255687-Changes%20in%20USDA%20food%20composition%20data%20for%2043%20garden%20crops,%201950-       1999.pdf

[2] A. Berg und D. König, Oxidativer Stress und Sport, Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Jahrgang 51, Nr. 5.x
[3] C. M. Quinonez-Flores et al., Oxidative Stress Relevance in the Pathogenesis oft he Rheumatoid Arthritis, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4906181/, 31.05.2016

[4] Sleep in elite athletes and nutritional interventions to anhance sleep, Halson SL, Sports Med., Mai 2014, 44 Suppl 1, S. 13-23. 

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