(Leistungs-)Sport [1/2]

Gesteigerter Nährstoffbedarf bei Sportlern

Sport ist wichtig - auf die Dosis kommt es an!

Sport ist wichtig für einen gesunden Körper. Doch wie bei jeder Medizin, kommt es auf die Dosis an. Wer glaubt, die gesundheitsfördernde Wirkung von Sport steige mit der Menge, irrt. Ein Körnchen Wahrheit enthält Winston Churchills berühmtes Zitat „Sport ist Mord“ also doch. Moderater Sport verbessert die Gesundheit, große körperliche Belastungen hingegen können der Gesundheit ohne adäquate Nährstoffversorgung sogar schaden. 

Erhöhter Nährstoffbedarf bei beschleunigtem Stoffwechsel

Wer Sport treibt, erhöht seinen Stoffwechsel, beschleunigt also die Prozesse im Körper, bei denen Grundstoffe wie Nahrung und Sauerstoff zu den Stoffen umgewandelt werden, die der Körper zum Überleben und Funktionieren braucht. Wie ein Auto mehr Benzin braucht, je schneller es fährt, so benötigt der Körper bei einem beschleunigten Stoffwechsel mehr Grundstoffe für die Aufrechterhaltung seiner Funktionen. Das Benzin des Körpers besteht aber nicht nur aus Energie in Form von Kalorien, sondern auch aus lebenswichtigen Nährstoffen, wie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren. Nährstoffe sind für die Funktion des Körpers essentiell, d. h. zwingend erforderlich und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Daher müssen sie über eine ausgewogene Ernährung oder gute Nahrungsergänzung zugeführt werden. 

Weißmehlprodukte und Fast Food werden als „leere Kalorien“ bezeichnet, weil sie dem Körper zwar Energie liefern, jedoch keine Nährstoffe. Eine ungesunde Ernährung kann also auf Dauer zu einem gefährlichen Nährstoffmangel führen und ist insbesondere für Sportler mit gesteigertem Nährstoffbedarf gefährlich. 

Die besondere Bedeutung von Aminosäuren für Sportler

Besondere Bedeutung unter den lebensnotwendigen Nährstoffen haben essentielle Aminosäuren. Aminosäuren erfüllen als Grundbausteine von Proteinen eine zentrale Aufgabe bei dem Transport und der Speicherung von Nährstoffen im Körper, beeinflussen die Funktion von Organen und sind essentiell für die Wundheilung und den Aufbau von neuem Gewebe, insbesondere Muskeln, Sehen, Bändern und Knorpel. 

Sehen und Bänder verbinden die Muskulatur mit den Knochen, Knorpel schützen die Knochen in den Gelenken vor Abrieb. Sie zählen zum Bindegewebe und bestehen aus den Aminosäuren Methionin und Cystein, wobei Methionin im Gegensatz zu Cystein eine essentielle Aminosäure ist, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Eine ausreichende Versorgung mit Methionin und damit gut funktionierende Gelenke und starke Sehen und Bänder sind eine Grundvoraussetzung für sportliche Leistung und hinreichenden Schutz vor Verletzungen. 

Die körperliche Leistung wird gesteigert, indem der Körper regemäßig an seine Grenzen gebracht wird. Dazu braucht er viel „Benzin“ in Form von Energie und Nährstoffen. Sind die Energiespeicher geleert, beginnt der Körper, Aminosäuren zur Energiegewinnung heranzuziehen. Deshalb kann es bei intensiver und anhaltender körperlicher Belastung zu einem Mangel an Aminosäuren kommen, der den Abbau von Muskelmasse, geschwächte Sehnen und Bänder, abgenutzte Knorpel und ein erhöhtes Verletzungsrisiko zur Folge hat. Deshalb sollten besonders Sportler ihren gesteigerten Bedarf kennen und auf eine ausreichende Versorgung mit essentiellen Aminosäuren achten.

Aminosäuren sind aber nicht nur für einen gesunden, funktionierenden Bewegungsapparat notwendig, sie kontrollieren auch den Cortisol-Spiegel im Körper. Cortisol wird vom Körper in Situationen großer körperlicher oder seelischer Belastung gebildet und deshalb auch als Stresshormon bezeichnet. Ein chronisch hoher Cortisol-Spiegel kann zu Erschöpfung, vermehrter Fetteinlagerung, Schlafstörungen, Herzerkrankungen, psychischen Krankheiten und einem geschwächten Immunsystem, dem sogenannten „Open Window-Phänomen“ führen. Dabei handelt es sich um einen Zustand, in dem der Körper für Bakterien, Viren und Keime offen ist wie ein Fenster und sich nicht schützen kann. Gerade nach intensiver Belastung hat der Körper einen hohen Cortisol-Spiegel, ist anfällig für Infekte und hat einen erhöhten Bedarf Aminosäuren; Regeneration und Immunsystem konkurrieren um die gleichen Vitalstoffe.

Gesteigerter Energiebedarf verursacht oxidativen Stress

Neben den lebenswichtigen Nährstoffen braucht der Körper natürlich auch reine Energie, um überleben und funktionieren zu können. Diese Energie gewinnt der Körper mithilfe von verschiedenen Stoffwechselprozessen aus Nahrung und Sauerstoff. 

Neben Energie entstehen bei diesen Stoffwechselprozessen aber leider auch Abfallprodukte in Form von Sauerstoffradikalen. Diese werden auch „freie Radikale“ genannt und sind hochreaktive Sauerstoffmoleküle, denen ein Elektron fehlt. Deshalb versuchen sie, einem anderen Molekül oder Atom ein Elektron zu entreißen. Gelingt ihnen das, entsteht ein neues Molekül mit fehlendem Elektron, also ein neues freies Radikal. Hätte der Körper diesem Prozess nichts entgegenzusetzen, würde der Prozess nie enden und der Körper unter oxidativem Stress leiden. 

Oxidativer Stress gilt als Hauptverantwortlicher für vorzeitige Alterungsprozesse und steht im Verdacht, das Risiko für lebensgefährliche Krankheiten wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Rheuma, Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen deutlich zu erhöhen. 

Glücklicherweise gibt es im Körper sogenannte Radikalfänger, Stoffe mit antioxidativen Eigenschaften. Diese Radikalfänger sind Stoffe mit einem zusätzlichen Elektron, das sie abgeben können, ohne zu einem freien Radikal zu werden. So neutralisieren sie freie Radikale und schützen den Körper vor oxidativem Stress. 

Normalerweise reichen die Antioxidantien im Körper aus, um oxidativen Stress zu verhindern. Ungesunde Ernährung, Rauchen und UV-Strahlen erhöhen jedoch die Bildung freier Radikale im Körper und damit auch den Bedarf an Antioxidantien. 

Durch den erhöhten Energiebedarf und den beschleunigten Stoffwechsel führt aber auch Sport zu einer größeren Menge von Stoffwechsel-Abfallprodukten, also freien Radikalen. So kann auch vermeintlich gesunder Sport zu einem Ungleichgewicht führen und oxidativen Stress im Körper verursachen. 

Deshalb ist eine ausreichende Versorgung mit antioxidativen Nährstoffen für Sportler sehr wichtig. Nur unter diesen Umständen ist Churchills Zitat nichts weiter als die Ausrede eines Sportmuffels.

Wir möchten Dich bei deinem aktiven Lebensstil bestmöglich unterstützen. In Zusammenarbeit mit einer Expertise im sportlichen Fachbereich wurde PriosaATHLETICUM unter Berücksichtigung der oben genannten Faktoren (und einiger Weiterer) entwickelt. Wir machen es möglich, damit du deinem gesteigerten (Mikro)-Nährstoffbedarf als Sportler decken kannst und guten Gewissens voll durchstartest!
 

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