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Ratgeber:
Stress geht an die Substanz!

Rechtzeitig die Reißleine ziehen

Laut einer Studie des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker-Krankenkasse* empfinden sieben von zehn Berufstätigen in Deutschland ihr Leben als stressig; jeder Fünfte steht unter Dauerdruck. Stressfaktor Nummer eins ist der Job mit Leistungs- und Termindruck. Auch private Konflikte, Kindererziehung und finanzielle Sorgen sind belastend. Mit dem Stresslevel nehmen körperliche Beschwerden und psychische Erkrankungen vor allem bei Menschen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr zu. In der sogenannten „Rushhour des Lebens“ müssen sie scheinbar Unvereinbares unter einen Hut bringen: Berufseinstieg, Familiengründung, Kinderbetreuung, vielleicht Immobilienerwerb. Kein Wunder, dass viele sich gestresst fühlen.


Zu viel Stress macht krank

Stress gehört zu unserem Leben. Er steigert die Durchblutung und mobilisiert Energiereserven, um unsere Muskeln auch bei großen Belastungen optimal zu versorgen. Diese angeborene körperliche Reaktion ist eigentlich nicht negativ oder gar gesundheitsschädlich. Die heutigen Lebensbedingungen erzeugen aber zu häufig Situationen, die den Körper stark belasten. Ausgelöst wird Stress durch sogenannte Stressoren. Das kann beruflicher Ärger sein, finanzielle Sorgen oder familiäre Probleme. Wenn auf Phasen körperlicher oder psychischer Anspannung keine angemessene Entspannung folgt, kann der Körper den Alarmzustand nicht beenden. Ungesundes Verhalten wie Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und einseitige Ernährung verstärkt den Stress.

Warnzeichen erkennen

Das dauerhafte „Unterstromstehen“ schwächt unsere Leistungsfähigkeit. Wir sind erschöpft, können aber trotzdem nicht zur Ruhe kommen. Das schlägt sich irgendwann in körperlichen Beschwerden nieder. Die ersten Warnzeichen sind relativ harmlos: Schlafstörungen, Erschöpfung oder Reizbarkeit. Später können Atemnot, Rücken- und Kopfschmerzen, Magengeschwüre, Reizdarm oder Tinnitus auftreten. Auch Herzprobleme und Bluthochdruck haben ihre Ursache oft in Dauerstress. Alle diese Symptome können auch auf eine schwere körperliche Krankheit hinweisen. Ein Arzt kann das durch eine eingehende Untersuchung ausschließen.

Stress geht an die Substanz

Stress bedeutet für den Körper eine höhere Drehzahl und damit einen höheren Verbrauch von lebenswichtigen Vitalstoffen. Die körperlichen Stressreaktionen beruhen nämlich auf einem Gleichgewicht von Hormonen und Neurotransmittern. Diese Substanzen regulieren die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen. Anregend wirken Hormone wie Cortisol und Adrenalin sowie neuronale Botenstoffe wie Noradrenalin, Dopamin und Glutamat. Um wieder entspannen zu können, werden anschließend dämpfende Neurotransmitter wie Serotonin ausgeschüttet. Das natürliche Zusammenwirken dieser Nervenimpulse gerät aus der Balance, wenn die nötigen Aminosäuren für den Hormonaufbau fehlen. In stressigen Zeiten verbrennt der Körper mehr von diesen Eiweißbausteinen und ist auf erneute Zufuhr angewiesen.

Wirksam gegensteuern

Dass der natürliche Rhythmus aus dem Gleichgewicht kommt, ist messbar: Eine Laboranalyse bringt ans Licht, dass gestresste Menschen meist einen Mangel an dämpfenden Botenstoffen und eine dauerhaft hohe Konzentrationen von Cortisol und Adrenalin im Blut haben. Dadurch steigt die subjektiv empfundene Arbeitsbelastung – wodurch wieder mehr Stresshormon ausgeschüttet wird. Für intakte Stoffwechselfunktionen und psychisches Wohlbefinden sind neben Aminosäuren auch Mikronährstoffe wie Spurenelemente und Vitamine nötig. Wer für eine ausgewogene Versorgung mit diesen Grundbausteinen des Lebens sorgt, hat beste Voraussetzungen, dem Stress standzuhalten.

* Bleib locker, Deutschland! – Studie der Techniker Krankenkasse zur Stresslage der Nation

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